Was tun bei Erkältung? Die 8 besten Tipps und Hausmittel

Erkältung Ruhe (© drubig-photo / Fotolia)
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Wir spüren eine drohende Erkältung schon Tage vorher: Kopf- und Gliederschmerzen, Müdigkeit und die Nase juckt irgendwie. Erkältungen sind anstrengend und zwingen uns zur Ruhe. Symptome sind oft Husten, Fieber, Schnupfen und Halsschmerzen.

Wichtig ist es auch herauszufinden, was genau die Ursachen dieser Symptome sind. Denn: Wir sprechen schnell von der „Grippe“, dabei handelt es sich meistens nur um einen grippalen Infekt. Auch wichtig ist es zu wissen, ob es sich um eine bakterielle Infektion oder eine von Viren verursachte Erkältung handelt. Nur bei Bakterien helfen Antibiotika. Wenn Sie sich sicher sein wollen und ihrem Körper kein Antibiotikum zumuten möchten, lassen Sie bei ihrem Arzt einen Procalcitonin-Test durchführen. Sie müssen diesen zwar selbst bezahlen (ca. 25 Euro), haben danach aber auch Gewissheit.

Wenn Sie das geklärt haben, helfen einfache und altbewährte Hausmittel oft am effektivsten, um den Körper wieder langsam aufzubauen und zu unterstützen. Wir haben im Folgenden einige Tipps für Sie, wie Sie Ihre Erkältung am effektivsten wieder in den Griff bekommen.

Sie erfahren auf dieser Seite:

  • Ursachen: Was kann hinter einer Erkältung stecken?
  • Was ist eine Erkältung und was ist ein grippaler Infekt?
  • Was ist eine echte Grippe?
  • Die 8 besten Tipps und Hausmittel bei Erkältungen

Ursache Erkältung: Grippe, Erkältung und grippaler Infekt?

Man spricht umgangssprachlich schnell von Erkältung, oder auch von Grippe, sobald die Nase juckt oder sich Kopf- und Gliederschmerzen bemerkbar machen. Es ist wichtig zu wissen, was hinter den Begrifflichkeiten steckt, denn erst, wenn Sie eine Vermutung haben, was genau Sie da erwischt hat, können Sie dies mit ihrem Arzt besprechen und Hausmittel gezielt anwenden.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob es sich bei Husten, Fieber und Schnupfen um eine echte Grippe, oder einen grippalen Infekt handelt, können wir im Folgenden etwas Aufklärung leisten.

Was ist eine Erkältung und was ist ein grippaler Infekt?

Eine Erkältung und ein grippaler Infekt sind dasselbe. Hier handelt es sich um eine Viruserkrankung: Die Viren gelangen meistens zuerst in die Rachen- und Nasenschleimhaut. Ist das Immunsystem nicht stark genug, befallen die Viren die Schleimhäute und gelangen so in die Bronchien und Nasennebenhöhlen. Symptome sind meistens zunächst ein Jucken in der Nase und Schnupfen, gefolgt von Husten, begleitet von einer Nasennebenhöhlenentzündung. Es gibt zahlreiche Virusarten, die eine Erkältung hervorrufen können. Wichtig ist: Antibiotika helfen nicht gegen einen grippalen Infekt, sondern nur gegen Bakterien.

Die Erreger können hier sehr vielfältig sein. Es gibt über 200 unterschiedliche Viren, daher ist eine allgemeine Impfung nicht möglich.

Als Anzeichen einer Erkältung sind die folgenden Symptome möglich:

  • Schnupfen und verstopfte Nase
  • Husten und Heiserkeit
  • Kopf- und Gliederschmerzen
  • Fieber
  • langsames Verstärken der Symptome
  • Inkubationszeit: 2-5 Tage

Was ist eine echte Grippe?

Eine echte Grippe ist schwerwiegender als eine Erkältung und wird von einem Influenzavirus verursacht. Es gibt drei Gruppen von Influenzaviren, die jedoch ständig mutieren. Daher ist es für gefährdete Menschen – also Kranke und Ältere – besonders wichtig sich jedes Jahr impfen zu lassen. Eine Grippe ist tückisch, denn die Symptome sind anfangs dieselben wie bei einem grippalen Infekt. Ein Hinweis darauf, dass es sich um eine Grippe handelt, könnte sein, dass die Symptome wesentlich stärker ausgeprägt sind als bei einer Erkältung. Da jeder Mensch allerdings unterschiedlich sensibel ist, kann dies nur als Indikator dienen.

Dennoch sind folgende Symptome ein erster Hinweis auf eine Grippe:

  • plötzlicher Beginn der Erkrankung mit Fieber (> 38,5°)
  • starke Muskel- und/oder Kopfschmerzen
  • Halsschmerzen
  • trockener Reizhusten

In 80 % der Fälle verläuft eine Grippe unbemerkt, weil sie sich wie eine „normale“ Erkältung anfühlt. In 20 % der Fälle kommt es zu einem schweren Verlauf. Treten Komplikationen auf, liegt das meistens nicht an den Influenzaviren selbst, sondern daran, dass Bakterien ein leichtes Spiel haben, weil der Körper geschwächt ist. Influenza kann sehr gefährlich werden, allerdings stellt Grippe für ein intaktes Immunsystem kein lebensbedrohliches Problem dar. Auch bei einer echten Grippe kann man einiges dafür tun das Immunsystem zu stärken.

Wichtig ist aber: Wenn Sie sich unsicher sind, ob Sie eine echte Grippe erwischt hat, suchen Sie einen Arzt auf. Bitten Sie diesen einen Influenza-Test durchzuführen. Hier gibt es zwei Möglichkeiten: Ein Nachweis innerhalb von 15 Minuten lässt sich mit einem sogenannten Influenza A/B-Schnelltest erreichen. Diese Tests gelten allerdings als ungenau. Besser ist der Nachweis mittels eines PCR-Tests (PCR = Polymerase-Kettenreaktion / Polymerase-Chain-Reaction), der das Erbgut des Virus im Blut identifiziert. Bis ein Ergebnis vorliegt, dauert es hier aber zumindest einige Stunden, allerdings haben Sie dann Gewissheit.

Was tun bei Erkältung? Die 8 besten Tipps und Hausmittel

Nicht immer ist es nötig bei einer Erkältung zu chemischen Mitteln zu greifen. Gerade bei einem grippalen Infekt helfen Antibiotika nicht weiter. Hier können Sie einiges mit natürlichen Hausmitteln erreichen. Anstatt also direkt zu aggressiven Medikamenten zu greifen, sollten Sie auf die Signale Ihres Körpers hören. Eine Erkältung deutet oft auf die Schwächung des Immunsystems hin und dies kann auch die Folge eines zu stressigen Alltags oder einer falschen Ernährung sein. Im Folgenden geben wir Ihnen einige Tipps, wie Sie mit altbewährten Mitteln Ihr Immunsystem wieder stärken und Ihre Erkältung mit natürlichen Mitteln in den Griff bekommen.

Was tun bei Erkältung? Tipp 1: Pfefferminze

Eines der bekanntesten und ältesten Hausmittel gegen eine Erkältung ist Pfefferminze. Das Kraut hilft dabei wieder richtig durchzuatmen, aber nicht nur das: Pfefferminze kann gegen einen grippalen Infekt vielseitig zum Einsatz kommen.

Die Anwendungsgebiete von Pfefferminze sind:

  • Pfefferminztee gegen Halsschmerzen, Husten, Fieber und Schnupfen.
  • Pfefferminzöl aufgetragen auf Schläfen hilft gegen Kopfschmerzen.
  • Pfefferminzöl in kochendem Wasser kann inhaliert werden. Es behandelt Rache und Nase und hilft gegen Schnupfen.
  • Pfefferminzöl als Gurgellösung hilft gegen Halsschmerzen.
  • Pfefferminzöl mit Vaseline vermischt als Erkältungssalbe, aufgetragen auf Brust, Rücken und Hals hilft gegen Husten und Schnupfen.

Was tun bei Erkältung? Tipp 2: Eukalyptus

Er ist nicht nur das Lieblingsessen des Koalas, auch für uns ist Eukalyptus eines der effektivsten Hausmittel gegen Erkältungen. Eukalyptusöl hilft vor allem bei Husten: Er löst den Schleim aus den Bronchien und fördert den Abtransport des Sekrets. Dadurch kann der Schleim besser abgehustet werden. Darüber hinaus wirkt das Öl krampflösend und hemmt das Wachstum von Bakterien. Auch Eukalyptus kann sehr vielseitig angewendet werden.

Eukalyptus bei Erkältung: Darreichungsformen in der Übersicht

  • Eukalyptus in Wasser: 3-6 kleine Tropfen des Öls in 150 ml warmem Wasser trinken. Dreimal täglich.
  • Dampfinhalation: 1-2 Tropfen Öl in eine Schale geben und mit einem Liter heißem Wasser aufgießen. Danach legen Sie ein großes Handtuch über den Kopf und inhalieren die Dämpfe. Bei Bedarf bis zu dreimal täglich.
  • Kompresse: Auftragen des Eukalyptusöls auf die Haut. Vermengen Sie 20 ml reines Eukalyptusöl in 100 ml Olivenöl. Tragen Sie die Mischungen dreimal täglich im Brustbereich auf.

Was tun bei Erkältung? Tipp 3: Manuka-Honig

Manuka-Honig ist ein sehr altes Hausmittel, das unter anderem bei Erkältung wohltuend wirkt. Erzeugt wird er von Honigbienen aus dem Blütennektar des Manuka-Strauchs, der in Neuseeland wächst. Dabei ist der Manuka-Honig ein besonderer Honig und wird seit tausenden von Jahren verwendet: Manuka-Honig wurde bereits von den Maori, den Ureinwohnern Neuseelands, sowohl innerlich als auch äußerlich eingesetzt. Die Maori strichen ihn bevorzugt auf Wunden und nahmen ihn bei Erkältungen ein.

Speziell bei Husten und Heiserkeit gibt es Sirup mit Manuka-Honig. Hier wird der Manuka-Honig mit ätherischen Ölen aus Eukalyptus und Pfefferminze sowie mit Vitamin C kombiniert. Das Vitamin C trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei, Eukalyptus und Pfefferminze sind wohltuend bei Hustenreiz und Heiserkeit.

Was tun bei Erkältung? Tipp 4: Propolis

Wir bleiben bei den Bienen und Erkältung: Propolis oder auch Bienenkittharz wird seit langer Zeit zur Stärkung und Kräftigung der körpereigenen Abwehrkräfte eingesetzt. Das breite Wirkspektrum von Propolis beruht auf dem einmaligen Zusammenspiel von mehr als 150 Naturstoffen, die nicht nur den Bienenstock auf natürliche Weise vor Bakterien und Viren schützen, sondern auch beim Menschen einen wertvollen Beitrag zur Verbesserung des Allgemeinbefindens leisten. Bei Erkältungen hilft Propolis bei der Behandlung und Linderung von Halsschmerzen. Pastillen mit Propolis lindern dabei das „Kratzen im Hals“, befeuchten die Schleimhäute und stärken diese somit gegen Viren und Bakterien.

Was tun bei Erkältung? Tipp 5: Zwiebeln

Eines der besten Hausmittel bei Erkältung ist die Zwiebel: Weil sie so gesund ist, wurde sie 2015 zur Heilpflanze des Jahres gekürt (durch NHV Theophrastus, Verein zur Förderung der naturgemäßen Heilweise nach Theophrastus Bombastus von Hohenheim). Auch bei Erkältungen ist sie ein echter Alleskönner: Gegen Viren und Bakterien wirken in der Zwiebel ätherische Öle, Essigsäure und Glykoside. Die Zwiebel kann bei verschiedenen Symptomen zum Einsatz kommen. Hier ein Überblick:

  • Zwiebel bei Mittelohrentzündung: Hier wirkt die Zwiebel desinfizierend, entzündungshemmend sowie krampflösend. Einfach eine halbe Zwiebel in Würfel schneiden, in ein Küchentuch wickeln und auf das betreffende Ohr legen.
  • Zwiebelsirup bei Husten, Schnupfen, Fieber und Heiserkeit: Zwiebel in kleine Würfel schneiden und in ein Schraubglas geben. Dann drei Esslöffel Honig dazugeben und über Nacht stehen lassen. Dreimal täglich einen Esslöffel einnehmen.
  • Stärkung des Immunsystems mit Zwiebel-Tee: Einfach eine geschnittene Zwiebel mit brühendem Wasser übergießen und als Tee trinken.

Was tun bei Erkältung? Tipp 6: Kartoffeln

Kartoffeln sind der perfekte Wärmespeicher und helfen als Halswickel gegen Halsschmerzen, Bronchitis und Husten oder bei Ohrenschmerzen. So gehts: Kochen Sie 6 Kartoffeln weich und geben diese zerdrückt in ein Küchentuch. Dann legen Sie den Kartoffelwickel um den Hals oder machen daraus einen Brustwickel.

Was tun bei Erkältung? Tipp 7: Quark

Ein Quarkwickel hilft vor allem bei Halsschmerzen: Dafür erwärmen Sie etwa 500 Gramm Quark auf Körpertemperatur und geben diesen in ein Küchentuch. Wickeln Sie das Päckchen nun um den Hals und binden darüber einen Schal.

Was tun bei Erkältung? Tipp 8: Salbei

Ein weiteres Hausmittel bei Erkältungen ist Salbei: Er gilt als eines der effektivsten Heilkräuter bei Erkältungen. Salbei stammt im Übrigen von dem lateinischen Wort „salvare“ und bedeutet „heilen“. Die Wirkung von Salbei ist wissenschaftlich erwiesen. Die Heilpflanze wirkt sowohl desinfizierend (antibakteriell), als auch antiseptisch (keimtötend) sowie schweißhemmend. Als Tee kommt Salbei bei Halsentzündungen, Schnupfen, Husten und Fieber zum Einsatz. Außerdem sorgt Salbei für eine gesunde Mundflora und lindert Entzündungen im Mundraum.

Salbei wird sowohl als Tee getrunken, als auch gegurgelt oder inhaliert:

  • Salbeitee: Verwenden Sie frische oder getrocknete Salbeiblätter und brühen den Tee immer frisch auf. Geben Sie fünf frische Blätter oder 1 TL getrocknete Blätter in eine Tasse und übergießen diese mit heißem Wasser. Wichtig: Trinken Sie nicht mehr als fünf Tassen pro Tag, da dieser den Magen angreifen kann. Salbeitee sollte in der Schwangerschaft und Stillzeit nicht verwendet werden.
  • Inhalation mit Salbei: Übergießen Sie in einer Schüssel eine Handvoll Salbeiblätter mit 1,5 Litern brühendem Wasser.
  • Salbeifußbad: Ein Fußbad, oder auch Hydrotherapie, wärmt den ganzen Körper und ist daher sehr effektiv bei Erkältungen. Übergießen Sie eine Handvoll getrocknete Salbeiblätter mit einem Liter kochendem Wasser und lassen Sie den Auszug 15 Minuten zugedeckt ziehen, bevor Sie ihn in einen Eimer mit lauwarmem Wasser abseihen. Baden Sie Ihre Füße 15 Minuten lang darin.

Sie wollen noch mehr zum Thema Erkältung und Immunsystem wissen? Erfahren Sie mehr in unserer Kategorie „Erkältung undn Immunsystem“.

Zirkulin ist Top-Marke 2017!

Gruppenfoto Top-Marke 2017

Einmal jährlich prämiert die Lebensmittel Zeitung die 100 erfolgreichsten Marken – zu denen in diesem Jahr erstmals auch Zirkulin gehört. „Wir sind sehr stolz, dass wir in der Kategorie Magen/Verdauung mit den Produkten unserer Marke Zirkulin überzeugen und uns gegen andere starke Marken durchsetzen konnten“, freut sich Knud Cordes, Marketingleiter bei roha arzneimittel GmbH.

Alle „Top-Marken“ zeichnet aus, dass sie in den letzten Jahren besonders erfolgreich im Handel verkauft wurden und in der Gunst der Verbraucher zulegen konnten. „Die Auszeichnung bestätigt, dass wir die Verbraucher mit unserem Sortiment erreichen. Das liegt unter anderem daran, dass wir bestehende Produkte kontinuierlich verbessern, aber auch auf aktuelle Trends eingehen. So bringen wir immer wieder neue Nahrungsergänzungs- und Arzneimittel auf den Markt. Alleine im ersten Halbjahr 2017 haben wir im Bereich Magen und Verdauung drei neue Produkte – Leinsamen, Fenchel Anis Kümmel Tabletten und Raffiniertes Rizinusöl – auf den Markt gebracht“, ergänzt Cordes.

Wer wird Top-Marke?

Insgesamt sind rund 5.000 Produktmarken ins Rennen gegangen. Auf Basis von GfK-Zahlen und transparenten Kriterien ist die Auszeichnung „Top-Marke“ valide, hochwertig und repräsentativ. Wer „Top-Marke“ werden möchte, muss eine nachhaltige Marketingleistung vorweisen. Zudem werden harte Fakten wie Marktanteilszugewinn, Umsatzentwicklung, Käuferzahl und Käuferreichweite mit berücksichtigt.

 

Verstopfung, Durchfall und Co. den Garaus machen

Gesunde Wohlfühlverdauung © Antonioguillem / Fotolia
© Antonioguillem / Fotolia

Tipps für eine gesunde Wohlfühl-Verdauung

Der Winter ist da! Gemütliche Stunden im Familien- und Freundeskreis laden zum Schlemmen ein. Frisch gebackener Pflaumenkuchen, der Sonntagsbraten oder nach dem ersten Frost der Grünkohl – da ist es entscheidend, dass das Verdauungssystem optimal funktioniert. Die Umstellung von leichter Sommerkost auf herzhafte Winterkost können dem Darm allerdings ordentlich zusetzen.

Die konkreten Auswirkungen von Verdauungsproblemen für die Betroffenen sind vielfältig. Vielfach werden Symptome wie Lustlosigkeit oder Unwohlsein auch gar nicht mit Störungen des Darms in Verbindung gebracht, können jedoch sehr wohl durch eine Verstopfung ausgelöst werden. Umso wichtiger ist es, auf seinen Körper zu achten und dafür zu sorgen, dass die Verdauung zur Wohlfühl-Verdauung wird.

Auf die Ernährung kommt es an!

Verstopfung kann viele Ursachen haben. Dazu zählen neben Bewegungsmangel, Stress oder einer zu geringen Flüssigkeitsaufnahme ebenso die Einnahme von bestimmten Medikamenten, erblich bedingte Darmprobleme oder Hormonschwankungen in der Schwangerschaft sowie in den Wechseljahren. Und natürlich ist die Ernährung ausschlaggebend für eine gesunde Verdauung.

Insbesondere Ballaststoffe wirken sich regulierend aus. Diese kommen in pflanzlichen Nahrungsmitteln wie Getreide, Salat, Gemüse und Obst vor. Anders als der Name vermuten lässt, sind die unverdaulichen Nahrungsbestandteile ganz und gar kein Ballast, sondern erfüllen im Darm wichtige Funktionen. Sie haben die Fähigkeit, Wasser zu binden und im Darm aufzuquellen. Dadurch üben sie Druck auf diesen aus und regen die Verdauungstätigkeit an. Mindestens 30 Gramm Ballaststoffe sollten es pro Tag sein, so die Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Da die Ballaststoffe Flüssigkeit brauchen, ist darauf zu achten, mindestens zwei Liter pro Tag – am besten Wasser, ungesüßte Tees und Fruchtschorlen – zu trinken.

Einen großen Anteil an verdauungsfördernden Ballaststoffen zeichnet Leinsamen und Flohsamenschalen  aus. Letztere bieten sich beispielsweise als gesunde Ergänzung des morgendlichen Müslis an.  Einen großen Effekt auf die stockende Verdauung haben die ganzen Indischen Flohsamen . Das liegt an der enormen Quellkraft, die den kleinen Samen innewohnt sowie an den enthaltenen Schleimstoffen. Gelangen die Samen in den Darm, binden sie dort ein Vielfaches ihres eigenen Gewichts an Wasser und quellen auf. Damit vergrößert sich das Volumen des Darminhalts und die Verdauung wird angeregt. Auch die Gleitfähigkeit des Darminhalts wird gefördert. So kommt es zu einer Bildung von weicherem Stuhl und einer erleichterten Verdauung. Auch wenn es paradox klingen mag: Flohsamen können nicht nur die Verdauung anregen, sondern auch bei Durchfall hilfreich sein. Denn sie sind in der Lage, die überreichlich vorhandene Flüssigkeit im Darm aufzusaugen. Dadurch wird der Durchfall gelindert.

Natürliche Hilfen

Neben den bereits gelobten Ballaststoffen gibt es noch weitere natürliche Mittel, die die Wohlfühl-Verdauung unterstützen. Zu den Klassikern für eine verbesserte Verdauung zählen seit langem Trockenfrüchte wie Pflaumen, Feigen oder auch die indische Dattel (Tamarinde). Als kleine ballaststoffhaltige Zwischenmahlzeit sind beispielsweise die Zirkulin Früchtewürfel  gut geeignet.

Wohltuend für Magen, Leber und Galle sind die Extrakte aus Artischocken. Die Mittelmeerpflanze kann die  natürliche Fettverdauung durch die Heilpflanze verbessern. So fördern die Zirkulin Artischocke Dragees plus Enzian  die natürliche Verdauung von schweren und fettreichen Speisen. Die Leber ist als Bildungsort der für die Fettverdauung wichtigen Gallensäuren sehr wichtig. Leberschützend kann ein Extrakt aus der Mariendistel und Cholin, z.B. in  Zirkulin Leber-Vital Mariendistel Dragees,  langfristig auch die Fettverdauung unterstützen.

Unser Ratschlag, der vielleicht antiquiert klingen mag, aber viel Gutes für die Wohlfühlverdauung enthält: Essen Sie langsam und kauen Sie jeden Bissen gründlich. Denn: Gut gekaut ist halb verdaut!

Stress vermeiden!

Auch Stress und Hektik haben einen großen Einfluss auf die Wohlfühl-Verdauung. Als entstressende Maßnahme für den Darm bietet sich an, diesen zu erziehen. Dazu gehen Sie morgens immer zur gleichen Zeit für fünf Minuten auf die Toilette, auch wenn Sie nicht „müssen“. Natürlich sollten Sie während dieser Zeit nicht hektisch auf die Uhr blicken, sondern sich Zeit nehmen – genau wie für das Frühstück.

Im Auftrag des Immunsystems unterwegs – die Darmflora

Die Darmflora: Unerlässlich für das Immunsystem (© JPC-PROD / Fotolia)
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Der Darm: häufig unterschätzt, aber extrem wichtig!

Mit bis zu 7,5 Metern Länge und – würde man alle Zotten und Verästelungen ausbreiten – einer Fläche von etwa 32 Quadratmetern ist der Darm das größte Organ des Menschen.  Ein wichtiger Teil des Darms ist die Darmflora, also die Gesamtheit der mehr als 400 verschiedenen Bakterienarten, die in der Darmwand, insbesondere des Dickdarms, leben. Insgesamt machen die vielen Billionen Bewohner, die ein komplexes Ökosystem bilden, beim erwachsenen Menschen etwa 1,5 bis 2 Kilogramm aus.

Zu den wichtigsten Bakterien des Darmes gehören Lactobacillen und Bifidusbakterien. Diese produzieren unter anderem Milchsäure und helfen so, den pH-Wert im Dickdarm sauer zu halten. Auf diese Weise bilden sie eine erste Barriere für Eindringlinge und erschweren es ihnen, sich im Darm zu vermehren und auszubreiten. Die Bakterien der Darmflora sind wahre Alleskönner und unter anderem für eine intakte Darmfunktion unerlässlich, da sie  unverdaute Nahrungsbestandteile durch Fäulnis- und Gärungsprozesse weiter abbauen. Zugleich sind sie daran beteiligt, die Vitamine K und B12 herzustellen. Außerdem verbessern sie die Aufnahme von Mineralstoffen aus dem Darm. Die nützlichen Darmbakterien fördern darüber hinaus die Durchblutung der Darmschleimhaut sowie die Mobilität des Darmes und können so einer Verstopfung vorbeugen.

Die Darmflora: Unerlässlich für das Immunsystem

Rund 80 Prozent aller Zellen der körpereigenen menschlichen Abwehr sind im Magen-Darm-Trakt angesiedelt. Die Darmflora – neuerdings auch als Mikrobiota oder Mikrobiom bezeichnet – spielt eine entscheidende Rolle bei der Reifung und Prägung der Immunzellen. Die Darmflora ist dabei eine Art „Trainingspartner“ für das Immunsystem,  das zwischen „guten“ und „schlechten“ Bakterien unterscheiden lernt. Krankmachende Bakterien müssen natürlich weiter bekämpft werden.

Eine weitere Aufgabe in der Immunabwehr übernehmen die Bakterien auf direktere Art. Sie besiedeln wie eine Art lebender Schutzwall die Darmschleimhaut, so dass Krankheitserreger kaum mehr Platz und Nahrung finden, um sich auszubreiten.

Störungen der Darmflora

Verschiedene Einflüsse können zu einer Beeinträchtigung der Darmflora führen, indem sie das Gleichgewicht zu Gunsten der schädlichen Bakterien verlagern. Hierzu gehören beispielsweise Infektionskrankheiten, Verdauungsstörungen, eine unausgewogene, ballaststoffarme Ernährung sowie hoher Alkoholkonsum. Ebenso stellen manchmal auch ungewohnte und exotische Speisen eine Herausforderung für das Darm-Ökosystem dar. Seelischer und körperlicher Stress ist ebenfalls eine Ursache einer gestörten Darmflora. So fährt der Körper beispielsweise die Darmtätigkeit herunter, um bei psychischen Belastungen Energie zu sparen.

Insbesondere eine Antibiotikaeinnahme kann die Darmflora in Mitleidenschaft ziehen. Das Problem: Die Mittel können nicht unterscheiden, ob ein Bakterium gefährlich ist oder nicht. Daher bekämpfen sie auch die natürlicherweise im Darm vorkommenden nützlichen Bakterienarten. Andere Bakterien, wie z.B. aufgenommene Krankheitserreger, können diese Lücke nutzen und sich ansiedeln – und so die Darmflora aus dem Gleichgewicht bringen. Für das gesunde Gleichgewicht der Darmflora sind unter anderem regelmäßige Bewegung, Entspannung, ausreichend Schlaf und natürlich die richtige Ernährung unerlässlich. Vor allem Ballaststoffe aus vollwertigem Getreide und Gemüse sind wichtig.

In kurzer Zeit vom Druck befreit!

Sanduhr vor Bauch: In kurzer Zeit von Verstopfung befreit (© beeboys / Fotolia)
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Zirkulin Mini-Einlauf: dreifach wirksam bei Verstopfung

Die Verdauung ist eigentlich ein Prozess, der von selbst abläuft. Einige Zeit nach der Nahrungsaufnahme entsteht der entsprechende Reiz und man geht zur Toilette. Allerdings sind die Stuhlgewohnheiten von Mensch zu Mensch verschieden und zudem ziemlich störanfällig. Ungewohnte Speisen und  Umgebung – beispielsweise auf Reisen –  schlagen sich vielfach ebenso auf die Verdauung nieder wie Stress, ein zu hoher Alkoholkonsum oder zu wenig Bewegung.

Wer nicht täglich Stuhlgang hat, leidet allerdings nicht gleich unter einer krankhaften Verstopfung, medizinisch als Obstipation bezeichnet. Jeder hat seinen eigenen Verdauungsrhythmus: Von dreimal pro Tag bis dreimal pro Woche variiert die Häufigkeit des Stuhlgangs. Zudem sollten sich Betroffende folgende Fragen stellen: Gibt es Beschwerden beim Ausscheiden des Stuhls? Wie ist die Beschaffenheit? Bereits eine leichte bis mäßige Verstopfung kann die Lebensqualität mindern.

Perfekte Planung für den Stuhlgang: Zirkulin Mini-Einlauf

Je nach Situation ist eine zuverlässige und gut planbare Hilfe gefragt. Bei einer Verstopfung stellt ein Einlauf eine einfach durchzuführende Methode dar. Besonders praktisch ist der neue hygienische Einmal-Mini-Einlauf von Zirkulin mit Glycerin und Olivenöl. Die Inhaltsstoffe  regen die Darmentleerung auf sanfte Weise an. Hygienisch und kaum spürbar lässt sich der Einlauf durch den runden Tubenhals – der dünner als ein Zäpfchen ist – in den Enddarm einführen. Der große Vorteil: Da der Wirkungseintritt bereits nach etwa 5 bis 30 Minuten erfolgt, ist der gewünschte Effekt sehr gut planbar. Anders als bei anderen Abführmitteln ist man somit nicht über einen längeren Zeitraum an die Toilette gefesselt, sondern nach etwa einer halben Stunde vom Druck befreit.

Ein weiterer Vorteil des Zirkulin Mini-Einlaufs ist, dass er nur dort wirkt, wo er soll  – lokal beschränkt im Enddarm. Daher haben die Wirkstoffe keinen Einfluss auf den Stoffwechsel des Körpers, weshalb auch keine Wechselwirkungen mit anderen eingenommenen Medikamenten oder eine Gewöhnung zu befürchten sind. Aufgrund seiner guten Verträglichkeit ist ein Mini-Einlauf für geschwächte und ältere Menschen geeignet.

Stimuliert den Stuhlgang, verbessert die Gleitfähigkeit und pflegt die Darmschleimhaut

Der Zirkulin Mini-Einlauf enthält natürliches Glycerin, dass eine stimulierende,  weichmachende und feuchtigkeitsspendende Wirkung hat. Auch Olivenöl wirkt wie ein Weichmacher. Durch die enthaltenden Öle wird zusätzlich die Gleitfähigkeit des Stuhls verbessert und die Wiederherstellung der gewohnten Darmtätigkeit unterstützt.

Darüber hinaus unterstützen die pflegenden Glykol-Extrakte aus Aloe, Kamille und Malve, aktiv den Heilungsprozess von Wunden, Rissen und Abschürfungen an der Darmschleimhaut und im Analbereich. Solche Verletzungen entstehen beispielsweise durch zu starkes Pressen oder vorhandene Hämorrhoiden. Die natürlichen Inhaltsstoffe fördern zudem aktiv die Hautregeneration. Malve schützt die Darmschleimhaut, Kamille wirkt beruhigend bei Schleimhautreizungen.

Das Klistier: damals und heute

Der Begriff Klistier stammt aus dem Griechischen und leitet sich von „klysteer“ (Spüler) bzw. „klysterion“ (Reinigung) ab. Schon die alten Ägypter nutzten Einläufe, um den Körper zu reinigen und „Krankheitsdämonen“ schneller auszuscheiden und Kranke mit nötigen Nährstoffen zu versorgen. Überlieferungen zufolge gilt der den Ägyptern heilige storchähnliche Ibis als Begründer des Einlaufs und Klistiers. Der Vogel wurde angeblich dabei beobachtet, wie er seinen langen, mit Wasser gefüllten Schnabel in den eigenen After steckte.  Dabei machte der Vogel gar keine Darmspülung, sondern wollte nur sein Gefieder mit dem Sekret seiner Steißdrüse einfetten.

Im 16. und 17. Jahrhundert war der Einlauf so beliebt, dass bei nahezu jeder Krankheit ein solcher angewendet wurde. Für die „oberen Zehntausend“ der damaligen Zeit gehörte der Einlauf zum täglichen Gesundheitszeremoniell. Erhalten geblieben sind aus dieser Zeit Klistierspritzen aus Silber, Schildpatt oder Perlmutt. Apotheker verabreichten  die Klistiere und stellten zudem die genutzte Einlaufflüssigkeit – unter anderem Kräuterabkochungen und Orangenblütenwasser – her.

Die Fastenzeit mit Einläufen einleiten

Während zur damaligen Zeit in Kirchenkreisen überlegt wurde, ob ein nährender Einlauf  während der Fastenzeit statthaft sei, wird dieser heutzutage sogar empfohlen. Mithilfe des Einlaufs wird  zu Beginn des Fastens der Darm gereinigt und vollständig entleert. Dadurch wird das Hungergefühl reduziert. Ein großer Vorteil, da beim Fasten für eine gewisse Zeit auf bestimmte Nahrungsmittel verzichtet wird. Oftmals stehen Alkohol, Süßwaren oder Fleisch ganz oben auf der Liste der – zweitweilig –  verpönten Lebensmittel.

Tipps für mehr Gelassenheit im Alltag


Natürliche Hilfe für mehr Entspannung und weniger Stress

Um den Alltag entspannter zu gestalten können oft schon kleine Änderungen der gewohnten Tagesabläufe sowie leichte Übungen zur Entspannung ausreichen. Auch eine gesunde Ernährung, insbesondere eine ausreichende Versorgung mit den „Nerven-Vitaminen“ der B-Gruppe oder pflanzliche Hilfe aus der Natur können helfen das Leben wieder gelassener zu meistern Die bekanntesten Pflanzen sind Baldrian, Hopfen, Melisse aber auch der wohlduftende Lavendel und die Passionsblume.

Pflanzliche Kraft aus der Natur

Der Echte Lavendel wächst im Mittelmeergebiet. Frankreich, insbesondere die Provence, ist bekannt für leuchtende Lavendelfelder. Die Blüten bieten für viele Insekten einen einzigartigen Lebensraum und eine hochwertige Nahrungsquelle zugleich. Unverwechselbar ist diese beindruckende Pflanze durch ihre bläulichen Blüten, die sich zu einer Blütenkrone zusammenfinden. Einmalig ist auch der zarte Duft, der oft in Lavendelkissen oder Seifen wiederzufinden ist.

Auch die exotische Passionsblume überzeugt durch ihre einzigartige Blütenfarbe von leuchtend karminrot bis purpurrot, welche in der Zeit von Juli bis September zu bestaunen ist. Sie ist vor allem in Zentral- und Westamerika verbreitet.
Die Nerven-Vitamine der B-Gruppe

Die vielseitigen B-Vitamine (B1, B2, B6, B12) leisten einen wertvollen Beitrag für eine normale Funktion des Nervensystems und des Energiestoffwechsels. Die Vitamine B1, B6 und B12 sind zudem wichtig für eine normale Funktion der Psyche. Die insgesamt acht B-Vitamine kommen sowohl in tierischen als auch in pflanzlichen Nahrungsmitteln vor (z. B. in Fleisch, Fisch, Milchprodukten, Broccoli, Weizenkeimen, Spinat oder verschiedenen Kohlsorten). Einen Sonderfall stellt Vitamin B12 dar, welches meist nur in Spuren in pflanzlichen Produkten zu finden ist, aber im Gegensatz zu den anderen B-Vitaminen im Körper bis zu einem gewissen Grad gespeichert werden kann.

Entspannungsmethoden gegen die innere Unruhe

Zusätzlich gibt es verschiedenste Formen an Entspannungsmethoden, die leicht in den Alltag einzubauen sind, da sie wenig Platz, Zeit und Material benötigen.

Yoga ist die indische philosophische Lehre, die durch Meditation und bestimmte körperliche Übungen den Menschen zur Entspannung helfen soll. Zahlreiche Übungen fördern die innere Ruhe und helfen den Alltagsstress zu vergessen. Wie zum Beispiel der Nivata-Mondgruß, der für innere Stille nach einem anstrengenden Tag sorgt.

Autogenes Training ist ein spezielles Entspannungsverfahren, das körperliche und geistige Verspannungen lösen kann, indem es seelisch-körperliche Zusammenhänge beachtet. Es ist gut in den Alltag einzubauen, da man allein durch gezielte Gedanken den Geist zur Ruhe bringt.

Progressive Muskelentspannung ist ein Entspannungsverfahren, bei dem durch bewusstes An- und Entspannen von Muskelgruppen ein Entspannungszustand herbeigeführt wird.

5 Tipps für einen entspannten Tag

1. Machen Sie einen kleinen Spaziergang. Denn gerade frische Luft und  Bewegung fördern klare Gedanken.

2. Treiben Sie so oft es geht Sport. Denn durch die Bewegung entstehen körpereigene Glückstoffe, die zur Entspannung und zum Wohlfühlen beitragen.

3. Gönnen Sie sich bewusst Pausen zwischen Ihren Aufgaben und sagen Sie Nein zu Dingen, die Ihnen zu viel werden.

4. Bringen Sie sich selbst und andere zum Lachen. Das vertreibt dunkle Gedanken, fördert das soziale Miteinander und räumt Stress aus dem Weg.

5. Hören Sie Ihre Lieblingsmusik und singen Sie mit. Sie werden merken wie schnell das die Nerven entspannt und Sie wieder fokussiert denken lässt.