Verstopfung, Durchfall und Co. den Garaus machen


Tipps für eine gesunde Wohlfühl-Verdauung

Der Winter ist da! Gemütliche Stunden im Familien- und Freundeskreis laden zum Schlemmen ein. Frisch gebackener Pflaumenkuchen, der Sonntagsbraten oder nach dem ersten Frost der Grünkohl – da ist es entscheidend, dass das Verdauungssystem optimal funktioniert. Die Umstellung von leichter Sommerkost auf herzhafte Winterkost können dem Darm allerdings ordentlich zusetzen.

Die konkreten Auswirkungen von Verdauungsproblemen für die Betroffenen sind vielfältig. Vielfach werden Symptome wie Lustlosigkeit oder Unwohlsein auch gar nicht mit Störungen des Darms in Verbindung gebracht, können jedoch sehr wohl durch eine Verstopfung ausgelöst werden. Umso wichtiger ist es, auf seinen Körper zu achten und dafür zu sorgen, dass die Verdauung zur Wohlfühl-Verdauung wird.

Auf die Ernährung kommt es an!

Verstopfung kann viele Ursachen haben. Dazu zählen neben Bewegungsmangel, Stress oder einer zu geringen Flüssigkeitsaufnahme ebenso die Einnahme von bestimmten Medikamenten, erblich bedingte Darmprobleme oder Hormonschwankungen in der Schwangerschaft sowie in den Wechseljahren. Und natürlich ist die Ernährung ausschlaggebend für eine gesunde Verdauung.

Insbesondere Ballaststoffe wirken sich regulierend aus. Diese kommen in pflanzlichen Nahrungsmitteln wie Getreide, Salat, Gemüse und Obst vor. Anders als der Name vermuten lässt, sind die unverdaulichen Nahrungsbestandteile ganz und gar kein Ballast, sondern erfüllen im Darm wichtige Funktionen. Sie haben die Fähigkeit, Wasser zu binden und im Darm aufzuquellen. Dadurch üben sie Druck auf diesen aus und regen die Verdauungstätigkeit an. Mindestens 30 Gramm Ballaststoffe sollten es pro Tag sein, so die Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Da die Ballaststoffe Flüssigkeit brauchen, ist darauf zu achten, mindestens zwei Liter pro Tag – am besten Wasser, ungesüßte Tees und Fruchtschorlen – zu trinken.

Einen großen Anteil an verdauungsfördernden Ballaststoffen zeichnet Leinsamen und Flohsamenschalen  aus. Letztere bieten sich beispielsweise als gesunde Ergänzung des morgendlichen Müslis an.  Einen großen Effekt auf die stockende Verdauung haben die ganzen Indischen Flohsamen . Das liegt an der enormen Quellkraft, die den kleinen Samen innewohnt sowie an den enthaltenen Schleimstoffen. Gelangen die Samen in den Darm, binden sie dort ein Vielfaches ihres eigenen Gewichts an Wasser und quellen auf. Damit vergrößert sich das Volumen des Darminhalts und die Verdauung wird angeregt. Auch die Gleitfähigkeit des Darminhalts wird gefördert. So kommt es zu einer Bildung von weicherem Stuhl und einer erleichterten Verdauung. Auch wenn es paradox klingen mag: Flohsamen können nicht nur die Verdauung anregen, sondern auch bei Durchfall hilfreich sein. Denn sie sind in der Lage, die überreichlich vorhandene Flüssigkeit im Darm aufzusaugen. Dadurch wird der Durchfall gelindert.

Natürliche Hilfen

Neben den bereits gelobten Ballaststoffen gibt es noch weitere natürliche Mittel, die die Wohlfühl-Verdauung unterstützen. Zu den Klassikern für eine verbesserte Verdauung zählen seit langem Trockenfrüchte wie Pflaumen, Feigen oder auch die indische Dattel (Tamarinde). Als kleine ballaststoffhaltige Zwischenmahlzeit sind beispielsweise die Zirkulin Früchtewürfel  gut geeignet.

Wohltuend für Magen, Leber und Galle sind die Extrakte aus Artischocken. Die Mittelmeerpflanze kann die  natürliche Fettverdauung durch die Heilpflanze verbessern. So fördern die Zirkulin Artischocke Dragees plus Enzian  die natürliche Verdauung von schweren und fettreichen Speisen. Die Leber ist als Bildungsort der für die Fettverdauung wichtigen Gallensäuren sehr wichtig. Leberschützend kann ein Extrakt aus der Mariendistel und Cholin, z.B. in  Zirkulin Leber-Vital Mariendistel Dragees,  langfristig auch die Fettverdauung unterstützen.

Unser Ratschlag, der vielleicht antiquiert klingen mag, aber viel Gutes für die Wohlfühlverdauung enthält: Essen Sie langsam und kauen Sie jeden Bissen gründlich. Denn: Gut gekaut ist halb verdaut!

Stress vermeiden!

Auch Stress und Hektik haben einen großen Einfluss auf die Wohlfühl-Verdauung. Als entstressende Maßnahme für den Darm bietet sich an, diesen zu erziehen. Dazu gehen Sie morgens immer zur gleichen Zeit für fünf Minuten auf die Toilette, auch wenn Sie nicht „müssen“. Natürlich sollten Sie während dieser Zeit nicht hektisch auf die Uhr blicken, sondern sich Zeit nehmen – genau wie für das Frühstück.

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