Arnika: Wirkung gegen Schmerzen und Schwellungen

Der Volksname der Arnika trifft es auf den Kopf: Bergwohlverleih. Denn die Heilpflanze wächst auf den Alpwiesen und Berghängen Europas – und verleiht dort Wohlsein. Sie hilft nämlich gegen typische Wanderverletzungen wie Prellungen, Verstauchungen, Schwellungen oder beanspruchte Muskeln und schwere Beine.

Doch auch für die Sinne ist sie eine echte Wohltat: Von Juni bis August blühen die leuchtend gelben Blüten und verströmen ihren aromatischen Duft. Meist trägt die Arnikapflanze nur einen Blütenkopf, der auf einem 20-50 cm hohen, behaarten Stängel sitzt. Sie bildet eine charakteristische Blattrosette an der Wurzel sowie ein bis zwei weitere Blattpaare am Stängel aus. Jedoch ist die Arnika heute nur noch selten zu finden. Sie steht daher unter Naturschutz und darf nicht gepflückt werden. Zur Verwendung als Arzneipflanze wird Arnika deshalb speziell angebaut. Mehr über die Wirkung und Anwendung von Arnika erfahren Sie hier!<

Arnika auf einen Blick: Wirkung & Anwendung

Name:

Arnika (Arnica montana)

Wirkung:

• Lindert Schwellungen
• Fördert stabile Blutgefäße
• Lindert Schmerzen
• Entzündungshemmend
• Antimikrobiell

Hilft bei:

Gefäß- und Gewebsschäden, Quetschungen, Prellungen, Verstauchungen, Blutergüsse, Schwellungen, Muskelkater, Schock nach einer Verletzung, Venenerkrankungen

Verwendete Pflanzenteile:

Arnikablüten

Wirkstoffe:

Sesquiterpenlactone, ätherische Öle, Bitterstoffe, Flavonoide

Anwendung:

Äußerliche Anwendung als Creme, Salbe oder Tinktur

Arnika: Wirkung

Arnika ist die Heilpflanze für typische Unfallverletzungen: Sie hilft bei Prellungen, Verstauchungen, Quetschungen, Ödemen oder Schwellungen – und kann sogar den Schock nach einer Verletzung abmildern. Zudem wirkt Arnika entzündungshemmend sowie schmerzlindernd und erleichtert so die Wundheilung. Dank ihrer gefäßschützenden Wirkung wird sie zudem bei Venenerkrankungen wie Krampfadern eingesetzt.

Arnika: Wirkung bei Verletzungen
Dass Arnika bei Verletzungen hilft, liegt vor allem an zwei Inhaltsstoffen: Zum einen an den Sesquiterpenlactonen, die entzündungshemmend und antimikrobiell wirken. Sie schützen die Wunde vor Keimen und schmerzhaften Entzündungen. Zum anderen an den Flavonoiden, die für ihre Wirkung gegen Schwellungen bekannt sind. Zusammen lindern sie Schmerzen und fördern den Heilungsprozess von Verletzungen. Zusätzlich wird Arnika traditionell eingesetzt, um den Schock nach einer erlittenen Verletzung schneller zu verarbeiten, sodass der Betroffene sich auch psychisch auf die Heilung einstellen kann.

Arnika: Wirkung bei Venenbeschwerden und Krampfadern

Wegen ihrer gefäßschützenden Wirkung wird Arnika oft als Mittel gegen Venenbeschwerden eingesetzt. Bei schweren Beinen und Krampfadern helfen die enthaltenen Flavonoide, die Schwellung zu lindern und die Durchblutung zu verbessern. Die ätherischen Öle der Arnikapflanze wirken zudem erfrischend auf müde und schwere Beine. So können Cremes oder Salben mit Arnika die Beschwerden von schwachen Venen natürlich lindern.

Die Arnikablüten enthalten die wirksamen Inhaltsstoffe

Die wichtigsten Inhaltsstoffe für die arzneiliche Wirkung sind in den Blüten der Arnika enthalten. Nur in diesem Pflanzenteil finden sich die Sesquiterpenlactone, Flavonoide und ätherischen Öle in der nötigen Menge. Aus den Arnikablüten wird ein Extrakt hergestellt, der diese Inhaltsstoffe in hoher Konzentration enthält und so für wirksame Arzneimittel wie Cremes und Salben verwendet werden kann.

Arnika: Äußerliche Anwendung als Salbe oder Creme

Bei Verletzungen wie Prellungen und Stauchungen, Schwellungen oder Venenbeschwerden helfen Arzneimittel wie Arnika-Salben, -Cremes oder -Tinkturen. Diese werden bei Bedarf äußerlich auf die betroffenen Bereiche aufgetragen und sanft einmassiert, um ihre Wirkung zu entfalten.
Arnika sollte immer äußerlich angewendet werden, da sie sonst Vergiftungserscheinungen wie Durchfall, Übelkeit, Kopfschmerzen, Schwindel oder sogar Herzrhythmusstörungen auslösen kann. Nur in der Homöopathie ist es unbedenklich, Arnika auch innerlich einzunehmen, da hier mit einer sehr verdünnten Konzentration gearbeitet wird.