Ginkgo: Wirkung zur besseren Mikro-Durchblutung im Gehirn

Der Ginkgo ist ein lebendes Fossil. Selbst die Eiszeit hat er überlebt und sich seither kaum verändert. Kein Wunder also, dass der Ginkgo in der chinesischen Tradition für ein langes Leben steht. Man findet ihn in China und Japan häufig in Tempelanlagen, doch auch in Europa wächst er mittlerweile in Parks. Schwer zu erkennen ist er nicht: mit einer Höhe von bis zu 40 m und den charakteristischen, fächerförmigen Blättern.

Ginkgo auf einen Blick: Wirkung & Anwendung

Name:

Ginkgo (Ginkgo biloba)

Wirkung:

• Fördert die Durchblutung
• Unterstützt die Sauerstoffversorgung des Gehirns
• Schützt die Nervenzellen
• Fängt freie Radikale

Hilft bei:

Gedächtnisstörungen, Konzentrationsschwäche, Durchblutungsstörungen, Tinnitus, Schwindel

Verwendete Pflanzenteile:

Ginkgoblätter

Wirkstoffe:

Flavonoide, Biflavonoide, Proanthocyanidine, Terpene

Anwendung:

Als Ginkgo-Extrakt in Tabletten, Dragees und Kapseln

Ginkgo: Wirkung

Der Ginkgo fördert die Durchblutung, wodurch die Zellen im Körper und Gehirn besser mit Sauerstoff versorgt werden. Dies hat eine positive Wirkung auf das Gedächtnis und die Konzentrationsfähigkeit sowie auf Krankheiten, die mit Durchblutungsstörungen verbunden sind.

Ginkgo: Wirkung auf das Gehirn

Selbst in den feinen Gefäßen des Gehirns wirkt der Ginkgo-Effekt: Die Mikro-Durchblutung im Gehirn wird angekurbelt und die Hirnzellen besser mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Auf diese Weise fördert der Ginkgo die Leistungsfähigkeit des Gehirns, wie das Gedächtnis und die Konzentrationsfähigkeit.

Wegen seiner Wirkung auf das Gehirn wird der Ginkgo gegen zahlreiche Krankheiten eingesetzt, die durch Durchblutungsstörungen ausgelöst werden - darunter auch Demenz, Alzheimer, Migräne, Schwindel oder Tinnitus¬.

Ginkgo: Tinnitus lindern

Ein Tinnitus wird oft durch Durchblutungsstörungen ausgelöst: Das berühmte „Piepen im Ohr“ kann etwa von einer schlechten Durchblutung im Innenohr verursacht werden. Ein häufiger Grund ist auch die Verengung der Blutgefäße durch Stress, die sich auf das Ohr auswirkt. Außerdem kann der Tinnitus von einer Störung der Nervenzellen im Hörnerv stammen, durch die das Gehirn die Signale falsch interpretiert.

Wie kann Ginkgo Tinnitus lindern? Er bekämpft die Ursache: Der Ginkgo hindert das Blut daran, zu verklumpen, und wirkt gleichzeitig gefäßerweiternd. So kann das Blut wieder besser fließen. Durch diese durchblutungssteigernde Wirkung ist der Ginkgo ein natürliches Mittel gegen Tinnitus.

Ginkgo: Wirkung gegen Alterserscheinungen

Nicht umsonst steht er für ein langes Leben: Der Ginkgo kann über 1000 Jahre alt werden und ist äußerst widerstandfähig gegen Umwelteinflüsse. Als Heilpflanze wird er daher vor allem gegen Krankheiten eingesetzt, die mit zunehmendem Alter vermehrt auftreten und mit Durchblutungsstörungen und der Leistungsfähigkeit des Gehirns zusammenhängen.

Denn als Radikalfänger schützt der Ginkgo die Nervenzellen und verhindert ihren Abbau. Zusätzlich steigert er die Leistungsfähigkeit der vorhandenen Zellen. Neben seiner durchblutungsfördernden Wirkung hilft der Ginkgo so effektiv gegen altersbedingte Erkrankungen.

Ginkgoblätter – der heilende Pflanzenteil

Die Heilkraft des Ginkgos steckt in seinen Blättern. Sie enthalten eine besondere Kombination von Wirkstoffen, wie sie nur im Ginkgo-Blatt zu finden sind: Ein Zusammenspiel aus Flavonoiden und Terpenen, die sich wiederum in Ginkgolide und Bolibalide aufteilen. Eine chemische Herstellung dieser Wirkstoff-Kombination im Labor ist bisher nicht gelungen.

Ginkgo-Extrakt

Für die medizinische Verwendung wird aus den Ginkgoblättern der Ginkgo-Extrakt gewonnen. Dieser enthält die heilenden Wirkstoffe in konzentrierter Form.

Doch warum kann man die Ginkgoblätter nicht einfach essen oder als Tee zubereiten? Zum einen ist die Konzentration der Wirkstoffe in den Blättern deutlich geringer als im Ginkgo-Extrakt und reicht nicht aus, um eine spürbare Wirkung zu erzielen. Zum anderen enthalten die Blätter die sogenannte Ginkgolsäure, die als gesundheitsbedenklich gilt. Aus dem Ginkgo-Extrakt wurde dieser Inhaltsstoff daher entfernt.

Die richtige Ginkgo-Anwendung

Zur medizinischen Anwendung sollte stets der Ginkgo-Extrakt gewählt werden. Denn als Tee zubereitet oder direkt verspeist bieten Ginkgoblätter zu wenige Wirkstoffe, um einen positiven Effekt zu erzielen. Zudem sind die Ginkgoblätter nicht gut verträglich und können vom Organismus nur schwer verarbeitet werden, oder sogar Allergien auslösen. Nicht zuletzt wurde aus dem Ginkgo-Extrakt die gesundheitsgefährdende Ginkgolsäure entfernt, die in den Ginkgo-Blättern noch enthalten ist.

Für die richtige Ginkgo-Anwendung sind daher Ginkgo-Extrakt Tabletten, Dragees oder Kapseln ideal.

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