Rosskastanie: Extrakt gegen schwache Venen

Die Rosskastanie kam als Futtermittel für Pferde nach Europa – und gehört heute zu den wichtigsten Heilpflanzen bei Venenschwäche und Krampfadern. Die bis zu 30 m hohen, prächtigen Kastanienbäume spenden angenehmen Schatten in den Parks und Gärten von Europa. Ihr Erkennungsmerkmal sind die großen, gefingerten Blätter sowie die weißen Blütenkerzen. Im Herbst entwickeln sich die braunen Samen, die sogenannten Kastanien, die zunächst eine hellgrüne Kapsel mit weichen Stacheln umschließt. Die Rosskastaniensamen sind nicht nur ein beliebtes Bastelmittel für herbstliche Dekoration – sie enthalten auch die heilenden Inhaltsstoffe der Rosskastanie und sind die Basis für den Rosskastanienextrakt.

Rosskastanie auf einen Blick: Wirkung & Anwendung

Name:

Rosskastanie (Aesculus hippocastanum)

Wirkung:

• Lindert Schwellungen
• Stärkt die Venen
• Entzündungshemmend
• Venenstraffend

Hilft bei:

Schweren und geschwollenen Beinen, Venenschwäche, Krampfadern, Hämorrhoiden, Wadenkrämpfen

Verwendete Pflanzenteile:

Rosskastaniensamen

Wirkstoffe:

Aescin, Gerbstoff, Cumarin, Triterpensaponine , Flavonoide

Anwendung:

Als Rosskastanienextrakt in Cremes, Salben, Tabletten und Dragees

Rosskastanie: Wirkung für die Venen

Wissenschaftliche Studien haben die Wirkung der Rosskastanie gegen Venenschwäche geprüft – und bestätigt. Sie fanden heraus: Die Heilkraft liegt in den Rosskastaniensamen, genauer gesagt in dem dort enthaltenen Saponingemisch Aescin.

Aescin hilft gleich dreifach gegen schwere Beine: Es stärkt zum einen die Gefäßwände und verhindert so, dass Wasser austreten kann. Zum anderen wirkt es anti-ödematös und sorgt dafür, dass Schwellungen schneller abklingen. Zusätzlich hat es eine entzündungshemmende Wirkung und verbessert so das Befinden bei chronischer Venenschwäche.

Dank dieser Eigenschaften ist die Rosskastanie ein beliebtes Mittel gegen Venenschwäche, schwere Beine und Krampfadern. Typische Beschwerden wie Schwellungen, schmerzende Waden und Druckgefühle können durch die Wirkung der Rosskastanie verbessert werden. Arzneimittel mit Rosskastanienextrakt werden aber auch bei Hämorrhoiden oder Schwellungen, zum Beispiel nach Prellungen, eingesetzt.

Rosskastanienextrakt – natürliches Mittel gegen schwere Beine

Im Gegensatz zur Esskastanie ist die Rosskastanie ungenießbar. Für die arzneiliche Anwendung wird daher ein Rosskastanienextrakt aus den Samen der Heilpflanze gewonnen. Dieser Extrakt enthält die wirksamen Bestandteile der Rosskastanie in konzentrierter Form: Darunter das Saponingemisch Aescin, welches für die gefäßstärkende Wirkung der Rosskastanie verantwortlich ist. Der Rosskastanienextrakt kann als Inhaltsstoff in Rosskastaniencremes oder Dragees gegen Beschwerden wie Venenschwäche, Krampfadern und Hämorrhoiden eingesetzt werden.

Anwendung: Rosskastaniencreme und –Tabletten

Wie wird der Rosskastanienextrakt angewendet? Er kann äußerlich, zum Beispiel als Rosskastaniencreme, oder innerlich verwendet werden. Für die innerliche Anwendung wird der Rosskastanienextrakt, der den Wirkstoff Aescin enthält, in Form von Dragees, Tabletten oder Kapseln eingenommen. Von innen heraus kann der Extrakt sodann seine Wirkung gegen schwache Venen entfalten.

Zur äußerlichen Anwendung gibt es Rosskastaniencremes oder –gels, die den Extrakt der Heilpflanze enthalten. Die Wirkstoffe der Creme ziehen in die Haut ein und helfen so gegen geschwollene Beine und Venenschwäche. Besonders wohltuend ist die Anwendung der Rosskastaniencreme, wenn das Auftragen mit einer angenehmen Massage der Beine verbunden wird.

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