So funktioniert das Gedächtnis und so stärken wir es

Müsste sich das Gehirn an alles erinnern, was wir jemals erlebt, gelesen, gehört oder gesehen haben, wäre es schnell überfordert. Jedoch bleiben viele entscheidende, prägende, aber auch teilweise komplett unwichtige Dinge im Gedächtnis enthalten. Wie beispielsweise der erste Kuss, der Aufenthaltsort am 9. November 1989 oder am 11. September 2001, das letzte Gespräch mit der Oma oder ein beeindruckender Kinofilm. Aber wie genau funktionieren eigentlich unser Gehirn und Gedächtnis?

Langzeit- oder Kurzzeitgedächtnis?

Wie genau Gehirn und Gedächtnis funktionieren, ist noch nicht endgültig geklärt. Klar ist, dass das Hirn aus etwa 100 Milliarden Nervenzellen, den sogenannten Neuronen, besteht, die zu einem riesigen Netz verbunden sind. Wird nun eine Nervenzelle von einem ankommenden Reiz erregt, leitet sie einen elektrischen Impuls mit Hilfe von Botenstoffen an ihre Nachbarzellen weiter. Alle über die Sinnesorgane einströmenden Reize werden im Gehirn gefiltert, geordnet und unter Umständen auch länger gespeichert. Dazu stehen verschiedene Gedächtnissbereiche zur Verfügung: Das sensorische oder Ultrakurzzeitgedächtnis, das Kurzzeitgedächtnis und das Langzeitgedächtnis.

Das sensorische Gedächtnis hilft beispielsweise dabei, Zusammenhänge in Gesprächen oder Filmen nicht zu verlieren. Die Informationen werden allerdings nur für einen Moment gespeichert, allerdings schnell wieder gelöscht, wenn sie als nicht relevant eingestuft werden. Was von Interesse erscheint, wandert ins Kurzzeit- oder Arbeitsgedächtnis – und bleibt für einige Sekunden bis Minuten abrufbar. Das Langzeitgedächtnis hingegen ist für bewusste Inhalte genauso zuständig wie für unbewusste Bewegungsabläufe, z.B. beim Radfahren oder Schlittschuhlaufen.

Das Gedächtnis stärken

Gehirn und Gedächtnis lassen sich trainieren – und das sollte man auch bereits in frühen Lebensjahren machen. Entscheidend ist dazu unter anderem ein Austausch mit anderen Menschen und entsprechende Anregung, z.B. mit Rätseln, Wortspielen, dem Lernen einer Fremdsprache usw. Wichtig ist, dass das Gehirn ausreichend mit Sauerstoff und Vitalstoffen versorgt ist. Bewegung – vor allem an der frischen Luft – hilft dabei ebenso wie eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung mit viel Obst und Gemüse. Da Stress die Gedächtnisleistungen ebenfalls beeinträchtigen kann, gilt es, möglichst wenig Stress aufkommen zu lassen oder diesen mit entspannenden Maßnahmen wie Yoga oder autogenem Training abzubauen.

Störende Gedächtnisprobleme

Wer kennt nicht die Situation, einen Bekannten zu treffen, dessen Namen einem partout nicht einfallen will. Oder zum wiederholten Male Schlüssel oder Brille suchen zu müssen. Dann muss aber nicht gleich eine schwerwiegende Gedächtnisstörung vorliegen. Ein gewisses Maß an Vergesslichkeit ist ganz normal. Aktiv werden sollte man, wenn man sich Dinge nicht mehr merken kann, die einem früher keine Probleme bereitet haben, oder wenn Arbeitsabläufe nicht mehr richtig funktionieren. Auch Durchblutungsstörungen können sich auf die Gedächtnisleistung auswirken, da sie die Sauerstoffversorgung beeinträchtigen. Um diese im Gehirn zu stärken, ist neben ausreichend Bewegung und dem Verzicht auf Nikotin auch pflanzliche Hilfe möglich. Insbesondere die Extrakte aus dem Ginkgobaum bieten sich hier an. Die Inhaltsstoffe können zur Mikrodurchblutung und Sauerstoffversorgung des Gehirns beitragen.

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